Filtersysteme zur Trinkwasseraufbereitung von Marcus Malden und Christian Wolf
Im Prinzip gibt es drei Klassen von Filtern. - Filter mit Keramikfilterkerze, - Filter mit Aktivkohlefilterkerze - Filter mit einer Filtermembran - Filter mit Keramikkerze und Aktivkohlekern. Es gibt diese Filter für fast alle Zwecke, von kleinen Gruppen bis zu Filtern für große Expeditionen. Das Wasser wird mit einer Pumpe durch eine Filterkerze gepumpt, bei den Rucksackfiltern so pro Minute so ca. 1-2 Liter. Das
Gewicht der kleinsten Filter liegt ca. bei 500 Gramm. Alle Filter haben einen Ansaugschlauch. An diesem ist ein Vorfilter befestigt. Es gibt auch Siphonfilter, das Wasser sickert von einem hohen Gefäß in ein tiefes und läuft dabei durch den Filter. Diese sind aber extrem langsam und deshalb nur für den stationären Gebrauch geeignet. Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Filterarten? Keramikfilter Aktivkohlefilter + Membranfilter Kombifilter + Ersatzfilter So, der grobe Dreck ist raus aus dem Wasser. Dank Keramik sind die Bakterien weg und
dank Kohle das gröbste an Chemie weg. Prinzipiell kann das Wasser nun getrunken werden. Sollte der Verdacht bestehen im Wasser könnten Viren enthalten sein, z.B. weil das Wasser direkt aus dem Abwasserkanal kommt, dann hilft nur Chemie, denn Viren sind zu klein für den Filter. Viren kommen aber nur selten im Wasser vor. Professionelle Filter eignen sich also: 1. um groben Schmutz zu entfernen aber auch 2. um klares Wasser von Erregern zu reinigen.
Kommen wir nun zum zweiten wichtigen Teil der Wasseraufbereitung. chemische Wasseraufbereitung |